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Die Sache mit der Energiebilanz

Die Sache mit der Energiebilanz Es kann nur von Vorteil sein, sich zwischendurch

einmal kurz seine persönliche Energiebilanz vor Augen zu führen. Errechnet dafür Euren

Grundumsatz (beschreibt die Energie, die im absoluten Ruhezustand benötigt wird) mit folgender Faustregel:

Frauen: 0,9 x Körpergewicht in kg x 24

Männer: 1 x Körpergewicht in kg x 24

(An dieser Stelle ist übrigens eine dieser kleinen Gemeinheiten im Unterschied zwischen Mann und Frau zu finden. Ein Mann, eine Frau, zwei Liegestühle…und bei identischer Nichtbewegung verbrennt ER mehr Kalorien als SIE. Das nehmen alle Frauen dieser Welt einfach so hin.)

Da die wenigsten von Euch 24 Stunden bewegungslos im Liegestuhl verbringen dürften, errechnet noch kurz Euren Arbeits- bzw. Leistungsumsatz. Er beschreibt den Kalorienverbrauch, den Ihr über den Grundumsatz hinaus benötigt, um aktiv zu sein .

Dieser Wert ist stark abhängig von der vorhandenen Muskelmasse, sowie der Art und Weise der Bewegung, ist also willentlich zu beeinflussen.

Zur Berechnung Eures Leistungsumsatzes, müsst Ihr einen wichtigen Faktor, den PAL-Wert (Physical Activity Level) berücksichtigen.

Dieser richtet sich nach dem Ausmass Eurer täglichen Aktivität.

  • 1,25 bei sitzender Tätigkeit
  • 1,5 bei leichter Tätigkeit
  • 1,75 bei mittelschwerer Tätigkeit und
  • 2 bei sehr schwerer Tätigkeit
Am Beispiel einer Bürangestellten mit 62 kg bedeutet dies:
Ihr Grundumsatz liegt bei 1339 kcal (0,9 x Körpergewicht x 24). Ihr Leistungsumsatz wiederum liegt bei 2008 kcal (1339 x 1,5).

Steigert Ihr Eurer alltägliches Bewegungsausmass, sprich sorgt Ihr für den Aufbau von Muskelmasse, resultiert daraus automatisch ein erhöhter Leistungsumsatz. Das Ziel, eine negative Energiebilanz zu erreichen, um zum Beispiel Gewicht zu reduzieren, ist über das Steigern des Leistungsumsatzes weitaus einfacher und vor allem gesünder, als die Gewichtsabnahme durch Hungern.

Mein Tipp an Euch zum Abschluss meines heutigen Beitrages:

Werft einen Blick in Euren Keller oder die Garage und aktiviert das Fahrrad, das Ihr ganz sicher dort findet. Derzeit sind in Deutschland 69 Millionen Fahrräder vorhanden…ich bin mir sicher, Ihr habt auch eins.

Wählt am allerbesten Wege, die Ihr möglichst regelmässig fahrt und erledigt diese ab morgen mit dem Fahrrad. Zum Beispiel den Weg zur Arbeit. Den fahrt Ihr immerhin schon 2x am Tag und wenn Ihr Euch bewusst macht, dass 25 min Fahrradfahren einen Kalorienverbrauch von ca. 250 kcal bedeuten, schafft Ihr damit immerhin einen täglichen Zusatzerbrauch von 500 kcal am Tag. Bei 5 Arbeitstagen in der Woche sind das 2500 kcal. Da 1Kilo Fett, dem Ihr an den Kragen wollt, 7000 kcal speichert, könntet Ihr allein über das Fahrradfahren innerhalb von 3 Wochen das 1 Kilo Fett verlieren.

Ganz wunderbar ist doch, dass sich zusätzlich noch die wöchentliche Lauftreff-Trainingsmöglichkeit bietet. Ca. 350 kcal verbraucht Ihr in 30 Minuten Joggen…die könnt Ihr gleich Eurer wöchentlichen Gesamtsumme durch das Fahrradfahren hinzu addieren. Dann vielleicht noch eine kleine Fahrradtour am Wochenende…die Treppe, statt des Fahrstuhles im Büro und/oder Zuhause…ich denke, Ihr findet noch ein paar Möglichkeiten, für mehr Bewegung in Eurem Alltag zu sorgen.

Ich freue mich auf Euch am Freitag um 18:30Uhr,

Eure Nicole

 

 

 

 

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